Erst mal: Was ist Kuba? Kuba ist eine Insel in der Karibik, ungefähr 150 Kilometer südlich von Florida (USA). Es hat rund 11 Millionen Einwohner. Seit 1959 wird Kuba von einer kommunistischen Regierung geführt – das heißt, es gibt nur eine Partei, keine freien Wahlen im westlichen Sinne, und der Staat kontrolliert große Teile der Wirtschaft.
Kubas Öl-Problem: Kuba kann selbst kaum Öl produzieren. Das Land ist komplett darauf angewiesen, Öl aus anderen Ländern zu importieren, um Strom zu erzeugen, Autos zu betanken und Fabriken am Laufen zu halten. Früher kam viel Öl aus Venezuela, aber Venezuela hatte in den letzten Jahren selbst große Probleme.
Was hat Trump gemacht? Im Februar 2026 hat Trump eine Öl-Blockade gegen Kuba verhängt. Das bedeutet: Die USA verhindern, dass Tankschiffe Kuba erreichen. Jedes Land oder jede Firma, die trotzdem Öl an Kuba liefert, droht mit Strafzöllen durch die USA. Es ist die erste wirksame Blockade Kubas seit der berühmten Kubakrise 1962.
„Kuba ist nur eine Frage der Zeit. Erst Iran, dann Kuba.“
— Donald Trump, März 2026
Was sind die Folgen? Kuba hat seit drei Monaten keine Öl-Lieferung mehr erhalten. Die Folgen sind dramatisch:
Folgen der Blockade
- Stromausfälle von über 30 Stunden am Stück
- Schulen und Krankenhäuser mussten schließen
- 60 % des kubanischen Öls sind Importe – die jetzt fehlen
- Die Wirtschaft ist praktisch zusammengebrochen
Geheimgespräche: Am 13. März bestätigte Kubas Präsident Díaz-Canel im Fernsehen erstmals, dass Geheimgespräche mit den USA stattfinden. Als Zeichen des guten Willens ließ Kuba 51 politische Gefangene frei.
„Kuba will einen Deal machen, und ich denke, wir werden bald entweder einen Deal machen oder tun, was wir tun müssen.“
— Donald Trump, 15. März 2026
„Es kann eine freundliche Übernahme sein – oder auch keine freundliche.“
— Donald Trump, 16. März 2026
US-Außenminister Marco Rubio – selbst kubanisch-amerikanischer Abstammung – führt die Verhandlungen. Er gibt der kubanischen Regierung die Schuld: „Die humanitäre Krise gerät außer Kontrolle, weil die Kubaner nicht wissen, wie man eine Wirtschaft führt.“
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